Gestern war ihre Beerdigung. Viele Kollegen und Schüler waren mit vielen netten Gesten da. Mitten in der runde setzte sich eine Kollegin und brauchte plötzlich Hilfe von einem Notarzt. Mit dem Verdacht auf Schlaganfall wurde sie vom Friedhof ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr Zustand hatte sich, nachdem es ihr über Nacht schlechter ging, wieder leicht gebessert. Die Kollegen waren auf der Konferenz heute dennoch von den Ereignissen gezeichnet. Viele berichteten, wie schwer es ist, trotzdem die Arbeit mit den Kindern weiter zu führen. Aber zum Glück kommt so viel menschliche Nähe und Wärme von ihnen wieder.
Noch immer treiben mich viele Gedanken umher, gepaart mit der Hoffnung auf gute Besserung unserer Kollegin. Ich habe auch länger überlegt, ob ich diese Erlebnisse im Blog veröffentliche. Ich tu es einfach mal, weil leider auch die schweren Dinge zum Schulalltag gehören.
Ralf 23. April 2008
Es gibt Dinge die machen einen einfach Sprachlos. Der Tod von Menschen zu denen man eine enge Beziehung hat und die Ungewissheit im Falle schwerer Krankheiten zählen sicher zu diesen Situationen.